Überfällig: Microsoft will mit „modern.IE“ Webentwickler unterstützen

Websites in unterschiedlichen Browsern zu testen, ist eine der vielen Maßnahmen zur Qualitätssicherung in der Webentwicklung. Bauchschmerzen bereiten hierbei seit Jahren die unterschiedlichen Versionen des Internet Explorers. Eine besondere Herausforderung für Webdesigner: Weil der Browser mit dem Betriebssystem Windows ausgeliefert und damit automatisch auf allen Windows-Systemen installiert ist, hat er gerade bei weniger web-affinen Nutzern eine hohe Verbreitung. Wer Software-Aktualisierungen nicht zulässt oder unregelmäßig durchführt, ist recht schnell mit einem Browser im Internet unterwegs, der aktuelle Standards im Webdesign nicht oder nur halbherzig unterstützt.

Bei der Erstellung moderner Websites muss dennoch dafür gesorgt, dass auch mitunter uralte Versionen des Internet Explorers etwas Bedienfähiges darstellen. Microsofts neues Testing-Tool „modern.IE“ möchte das Leben mit den verschiedenen Versionen des Internet Explorers ein wenig leichter machen. Das gelingt zumindest teilweise.

Auf der Website des Projekts kann der Scan einer beliebigen Website angestoßen werden. Wer dies tut, bekommt einen hilfreichen Überblick über die Kompatibilität des untersuchten Internetauftritts mit älteren IE-Versionen, mobilen Endgeräten und – natürlich – über mögliche Windows 8-Features: Ergebnis für www.kabelwelten.de.

Um einen optischen Eindruck des Webdesigns in den relevanten Browsern zu bekommen, empfiehlt Micorsoft die Cross Browser Testing-Plattform BrowserStack.  Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass hier manchmal die Performance nicht ausreicht, um komplexere Websites ausgiebig durchzutesten. In solchen Fällen führt fürs Live-Testing an der Einrichtung von Virtual Machines weiterhin kein Weg vorbei. Auch dafür bietet Microsoft auf der Website des Projekts Unterstützung an: Virtual Machines.