Workshop: Wie viel Internet braucht das Fleischerhandwerk?

Darf’s ein bisschen mehr sein? Zur Abwechslung stellten diese Frage nicht die 12 Fleischer aus den unterschiedlichsten Handwerkbetrieben in ganz Norddeutschland – sondern sie wurden selbst mit dieser Frage von Karsten Buth im Rahmen des knapp vierstündigen Workshops „Wie viel Internet braucht das Fleischerhandwerk?“ in Kooperation mit der Fleischerinnung Hamburg konfrontiert.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die am Dienstag, 01.03.2016, in den Räumlichkeiten der Fleischerinnung Hamburg stattfand, standen die Chancen und Risiken verschiedener Marketing-Aktivitäten im Internet. So nahm Karsten Buth den Teilnehmern die bestehenden Berührungsängste mit eigenen Social-Media-Profilen und Bewertungsportalen und gab Ratschläge, wie auch ohne viel technisches Hintergrundwissen die eigene Platzierung in den Suchergebnissen bei Goolge und Bing positiv beeinflussbar ist. Dabei spielte vor allem das Thema „Local SEO“, als die Verbesserung der regionalen Auffindbarkeit der eigenen Online-Präsenz und nicht zuletzt des vorhandenen Ladengeschäfts in Google Maps, eine entscheidende Rolle.

Besonders interessiert zeigten sich die Teilnehmer an allen Fragestellungen rund ums Verkaufen: Viele Betriebe sind schon mit eigenen Online-Shops vertreten, bei anderen beginnt dazu gerade die Planungsphase. Gemeinsamer Tenor des Workshops: Das vorhandene Marketing-Budget gibt den Rahmen für die persönliche Online-Strategie vor. Dem bundesweiten Wettbewerb mit austauschbaren Produkten mag sich niemand stellen. Die Chancen sehen die Teilnehmer vielmehr in saisonalen Serviceangeboten und dem Verkauf individueller, regionaler Produkte aus eigener Herstellung.